Das Being in Movement® (BIM) Mindbody Training

ist ein systematisches Körper-, Bewegungs- und Wahrnehmungstraining, das Paul Linden in den letzten 30 Jahren in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Körperarbeits- und Kampfkunstdisziplinen entwickelt hat.
Der Schwerpunkt dieses
Körperbewusstseinstrainings liegt in der praktischen Schulung der Intentionalität als der Schnittstelle von Geist und Körper, auf der respektvollen Feinarbeit an der Interaktion von Muskeln, Skelett und seelischen Prozessen und auf der Integration von selbst erfahrener Kraft und Liebe als Voraussetzung für effektives und sicheres Handeln, Fühlen und Bewegen in jedem Lebensbereich.
Wenn wir uns bedroht, herausgefordert oder überwältigt fühlen, verspannen und verhärten wir uns oft unwillkürlich, machen uns klein und ziehen uns von uns selbst und von unserer Umwelt zurück.
Gerade schwierige Situationen bieten aber auch die Möglichkeit, eine
Selbstkongruenz und Präsenz zu erreichen, die uns und unser Leben grundlegend verändern können - wenn wir lernen, wie wir eine Herausforderung nutzen können. Hier setzt das Being-in-Movement Training an. Das BIM Körper-Bewusstseins-Training besteht aus einem 3-stufigen Prozess:

Körperwahrnehmung - Anerkennen, was ist


Durch die Erforschung von Haltung, Atmung Bewegung und Intentionalität beginnen wir zu fühlen und wahrzunehmen, was wir tun, wenn wir etwas tun.
Das führt zu der Erkenntnis, wie unsere psycho-spirituellen Funktionen unsere
Bewegungsgewohnheiten und damit unser Alltagsgefühl beeinflussen (und umgekehrt).

Empowerment - Selbststärkung und die Erfahrung der Selbstmächtigkeit

Durch Entspannung des Atems und der Muskulatur und durch das Erlernen der somatischen Elemente einer stärkenden inneren und äußeren Haltung wird deutlich, dass und wie Kraft, Kreativität und Ruhe für jeden herstellbar sind und wie sie die Basis echter körperlicher und seelischer Autonomie bilden.

Anwendung - Herausforderungen nutzen

In Übungen wird direkt mit Herausforderungen gearbeitet. Die neu erlernten Fähigkeiten werden erfolgreich praktisch angewandt. Die Erfahrung des Gelingens wird körperlich und seelisch integriert. Verhaltensmuster werden aktiv und dauerhaft verändert.

BIM Traumaverarbeitung: Das verwundete Selbst somatisch stärken

Stärkt, schützt mich ein Verhalten, das ich für sinnvoll halte, tatsächlich? Welche Atemmuster, Haltungen, Gedanken schwächen, welche stärken mich?
Im Prozeß der Empowerment-Arbeit werden die einengenden Muster der traumatischen Reaktion durch einfache Wahrnehmungsexperimente im eigenen Verhalten aufgespürt und in Atem- und Bewegungsübungen am eigenen Leib erfahrbar  auf ihr Potential hin untersucht und dauerhaft transformiert.
Ziel ist die bewußte Verankerung einer wirklichen körper-seelischen Erfahrung, einer überprüfbaren Gewißheit:

Der Situation, der ich mich nicht gewachsen fühlte, kann ich heute anders begegnen, ich gehe stärker aus der traumatischen Erfahrung hervor, als ich es zuvor war.

Auf diese Weise ist Empowerment-Arbeit, die grundlegende Selbststärkung, nicht nur effektiv in der   Bewältigung aktueller und chronifizierter psychischer Traumata. Die Freude am Gelingen   einer körperlichen und seelischen Wiederaneignung  des Selbst steht im Zentrum dieser Herangehensweise.

Empowerment-Arbeit erweist sich so überall dort als fruchtbar, wo Beengung, Erstarrung und Orientierungsverlust überwunden werden und Neues angestrebt wird.